Über Luna M. Sage
die aus der Schweiz
(alias Marlene Hämmerli)

Im bürgerlichen Leben bin ich Marlene Hämmerli und als Artist Luna M. Sage. Bewusst mit einem M. Weil es viele Luna Sages gibt, die aber nicht ich sind.
Es gibt Menschen, die lange sehr gut funktionieren. Irgendwann merken sie, dass genau das das Problem ist. Diesen Punkt kenne ich auch. Nicht aus der Theorie, sondern aus vielen Jahren echter Begegnung.
Ich habe mit Menschen gearbeitet, die viel Verantwortung tragen, die stark sind, reflektiert, engagiert. In Therapieräumen. In Unternehmen. In Zeiten von Umbruch, Erschöpfung und innerer Unruhe. Immer wieder zeigte sich dasselbe: Wissen war genug da. Kraft oft auch. Was fehlte, war innere Sicherheit.
Ich bin in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bern aufgewachsen. Früh habe ich gespürt, dass das Leben mehr Ebenen hat als das Sichtbare. Mich interessierte nicht, wie man sich verbessert, sondern was einen von innen her trägt. Diese Frage hat mich durch meine Jahre als Therapeutin in eigener Praxis ebenso begleitet wie durch meine Arbeit als HR Fachfrau in der Unternehmenswelt.
Heute nenne ich den Raum, in dem ich arbeite, Luna, weil der Mond für Rhythmus, Präsenz und innere Orientierung steht. Entwicklung entsteht hier aus Vertrauen und aus dem, was bereits angelegt ist. Luna ist ein Raum, in dem nichts angetrieben wird. Ein Raum, in dem der Körper zuerst sprechen darf und der Verstand später folgen kann.
Aus dieser Haltung heraus ist mein Buch SEGNUNG STATT SELBSTOPTIMIERUNG entstanden. Es ist eine Antwort auf den subtilen Leistungsdruck unserer Zeit, der selbst vor persönlicher Entwicklung nicht Halt macht. Segnung verstehe ich dabei nicht religiös, sondern als zutiefst menschliche Erfahrung von Zuwendung, Anerkennung und innerer Erlaubnis. Dort, wo Druck wegfällt, beginnt Ordnung von selbst zu entstehen.
Ich arbeite mit Sprache, Klang und mit Musik, weil so Ebenen erreicht werden, die sich nicht überzeugen lassen. Worte und Klänge wirken dort, wo Kontrolle endet.
Ein besonderer Teil meiner Arbeit sind Segnungslieder. Diese Lieder entstehen bewusst ausserhalb von Streaming Plattformen. Segnung verträgt keine Masse. Kein Nebenbei. Sie braucht Präsenz, Zeit und einen geschützten Rahmen. Was algorithmisch sortiert wird, verliert Tiefe. Deshalb werden diese Lieder gezielt weitergegeben und eingebettet in Kontext und Stille. Sei es im privaten Rahmen oder in psychologischer, therapeutischer Begleitung.
Als Ghostwriterin begleite ich Menschen, die etwas Eigenes in die Welt bringen wollen und dafür eine klare, stimmige Sprache suchen. Klar, ruhig und unverstellt.
Was ich heute tue, ist einfach und zugleich anspruchsvoll. Ich halte Räume, in denen nichts geleistet werden muss, und genau darin wird spürbar, was längst da ist.

