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Raja und der heilige Totempfahl

Kurzgeschichte von Luna M. Sage


Es ist ein Totempfahl zu sehen, der aus Holz geschnitzt ist
Raja und der heilige Totempfahl

Samosir: Das zeitlose Juwel des Toba-Sees

In der Mitte des majestätischen Toba-Sees, umgeben von den tiefgrünen Hügeln Nord-Sumatras, lag (und liegt immer noch) die zauberhafte Insel Samosir. Sie war eine Welt für sich. Ein Zufluchtsort, wo die Zeit stillzustehen schien und das indigene Volk der Toba Batak einst wie heute zu Hause sind. Die Bewohner von Samosir, tief verwurzelt in der Mitte dieses mächtigen Vulkansees, haben über Generationen hinweg mit der sie umgebenden Natur gelebt.


Samosir, eine Insel abseits vom Geschehen, die seit unzähligen Generationen als Heimat des indigenen Toba-Batak-Volkes dient, war und ist immer noch bekannt für ihre urige Schönheit und für ihre kristallklaren Gewässer, die im Sonnenlicht wie flüssige Diamanten glänzten und immer noch tun. In der Regenzeit schwollen die Wasserfälle mächtig an und entluden ihr kaltes Wasser. Alles war grün und das Klima sehr angenehm. Die Batak pflegten nicht nur eine tiefe Verehrung für die üppige Natur um sie herum, sondern ehrten auch die Geister ihrer Ahnen, die tief in ihrem kulturellen Erbe noch heute verankert sind.


Im Zentrum dieses idyllischen Paradieses, im Herzen des Dorfes von König Siallagan, stand ein majestätischer, hoher Totempfahl, meisterhaft geschnitzt aus dem robusten Holz des Ironwood-Baumes. Dieser Totempfahl war mehr als nur ein beeindruckendes Kunstwerk; er fungiert als ein heiliges Symbol, das die Geschichten und Weisheiten der Familienverbände, genannt Marga, in sich trägt. Jedes Detail seiner Schnitzereien erzählt Geschichten von Liebe, Krieg, Weisheit und Verrat; lehrreiche Erzählungen, die sorgfältig von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden, als ein lebendiges Zeugnis der tiefen kulturellen Verbundenheit und Ehrung, die die Batak ihren Traditionen entgegenbringen.


Das Vermächtnis des Totempfahls

Die Bewohner von Samosir glaubten, dass der Totempfahl eine Verbindung zu den Geistern der Ahnen herstellte, welche die Insel und ihre Bewohner schützten. Die Dorfbewohner kamen oft zusammen, um den Pfahl zu ehren, Opfergaben zu bringen und die alten Rituale im Tanz zu vollziehen, die sicherstellen sollten, dass ihre Verbindung zur geistigen Welt stark blieb.

Der Pfahl stand nicht nur als Wächter ihrer Kultur, sondern auch als ständige Erinnerung an die Prinzipien, die ihr Leben leiteten: Respekt vor der Natur, Einigkeit in der Gemeinschaft und die unendliche Suche nach Wissen.


Eines Nachts, als der Mond voll und hell über dem ruhigen Wasser des Sees schwebte, versammelten sich die Dorfbewohner zu einem besonderen Fest, das nur einmal im Jahr stattfand. Es war das Fest der Ahnen und dieses Fest war eine Zeit der Erneuerung und Besinnung sowie eine Gelegenheit für jeden im Stamm, von den Ältesten bis zu den Jüngsten, sich die Geschichten und Lehren ins Gedächtnis zu rufen, die der Totempfahl symbolisierte.


Der Älteste des Stammes, ein weiser Mann namens Datuk, ergriff das Wort und begann, mit tiefer, resonanter Stimme die alte Legende von Simargolang, dem Krieger, der einst die Insel vor einem grossen Unheil gerettet hatte, zu erzählen. Die Geschichte war fesselnd und voller Wendungen, und alle lauschten gebannt. Simargolangs Tapferkeit, seine klugen Entscheidungen in Zeiten der Not und seine ultimative Opferbereitschaft für das Wohl des Stammes waren nicht nur unterhaltsame Erzählungen, sondern auch lehrreiche Weisheiten, die die Zuhörer dazu anregten, über ihre eigenen Lebenswege nachzudenken. Der Totempfahl von Samosir war somit mehr als nur ein physisches Objekt; er war das pulsierende Herz der Insel. Ein ewiger Hüter der Geschichte und Weisheit des Batak-Stammes. In seiner Gegenwart fühlten sich die Menschen klein und doch erhaben und er erinnerte an die Tiefe ihrer Kultur und die Verantwortung, die sie gegenüber den kommenden Generationen hatten.

Der Pfahl stand dort, fest verwurzelt in der Erde, als ein Zeichen der Unvergänglichkeit in einer sich ständig wandelnden Welt.


Der Kampf zwischen Stolz und Weisheit

Doch eines Tages, vor sehr langer Zeit, beginnt eine neue Geschichte an einem ruhigen Morgen, als der junge Raja aus seinem Haus trat. Raja, der erstgeborene Sohn des Königs, war bekannt für seine Tapferkeit und Stärke. Aber sein Herz trug eine Last der grossen Ungeduld und manchmal auch des überheblichen Stolzes. Der Älteste des Dorfes, genannt Pak Laut, ein weiser Mann mit tiefen Furchen im Gesicht, hatte ihn oft ermahnt, dass wahre Stärke im Verstehen und in der Demut liegt und nicht in roher Kraft und Ehrgeiz. Aber diese Ermahnungen gingen symbolisch gesehen bei dem linken Ohr rein und beim rechten wieder hinaus, ohne im Hirn hängenzubleiben.


Ein neuer Tag war am Erwachen. Die Morgensonne war gerade aufgegangen und tauchte die Insel Samosir in ein sanftes goldenes Licht, als der junge Raja langsam die Tür seines Holzhauses öffnete. Die Luft war frisch und die Blätter der mächtigen Bäume raschelten leise im Wind.

Raja, ein stattlicher junger Mann mit breiten Schultern und wachsamen Augen, war in seinem Dorf für seine ausserordentliche Tapferkeit und physische Kraft bekannt. Doch trotz seiner vielen Siege und Errungenschaften, die ihm grossen Respekt und Bewunderung seiner Stammesgenossen einbrachten, lastete eine tiefe Unruhe in seinem Herzen; eine Mischung aus Ungeduld und einem brennenden Stolz, der ihn oft dazu trieb, seine Grenzen zu testen.


Pak Laut, der Älteste des Dorfes und ein Mann von ruhiger Autorität sowie Weisheit, hatte Raja schon seit früher Kindheit unter seine Fittiche genommen. Sein Gesicht, von den Jahren und den Wechselfällen des Lebens gezeichnet, trug die Spuren tiefer Nachdenklichkeit und Erfahrung. Er hatte Raja wiederholt ermahnt, dass wahre Stärke nicht in der Fähigkeit lag, einen Gegner zu überwältigen, sondern in der Weisheit und Demut, die richtigen Entscheidungen zu treffen. "Ein starker Geist ist wie ein ruhiger See," pflegte Pak Laut zu sagen, "tief und unerschütterlich, auch wenn Stürme toben."


Raja und der Ruf des Totempfahls

An jenem Morgen spürte Raja jedoch erneut den Drang, sich selbst beweisen zu müssen. Er wollte nicht nur als Sohn des Königs sondern auch als unangefochtener zukünftiger Führer seiner Gemeinschaft anerkannt werden.

Nach einem kurzen Frühstück, während dem seine Mutter ihn mit sorgenvollen Blicken bedachte, machte er sich auf den Weg zum Dorfplatz, wo der Totempfahl stand.

Der Pfahl ragte sehr majestätisch in die Höhe. Seine geschnitzten Bilder von Ahnen und Geistern wirkten im Morgenlicht fast lebendig. Als er den Platz erreichte, versammelten sich bereits einige Dorfbewohner, um ihre täglichen Aufgaben zu beginnen. Kinder spielten am Rande des Platzes, und die Frauen des Dorfes bereiteten in der Nähe die Lebensmittel für den Tag vor. Raja grüsste sie mit einem Nicken, aber seine Gedanken waren jedoch ganz bei dem bevorstehenden Unterfangen.

Plötzlich trat Pak Laut zu ihm, sein Gang bedächtig und sein Blick durchdringend. "Raja," begann er mit seiner tiefen, ruhigen Stimme, "ich sehe das Feuer in deinen Augen. Erinnere dich daran, dass ein Feuer, das zu heiss brennt, nicht nur wärmt, sondern auch zerstören kann. Unsere Ahnen haben uns gelehrt, dass die grösste Herausforderung nicht darin besteht, den höchsten Gipfel zu erklimmen, sondern zu lernen, mit sich selbst im Einklang zu sein."

Doch Raja, getrieben von seinem inneren Drang, nickte nur kurz und machte sich bereit, den Totempfahl zu erklimmen! Das hat noch niemand in seiner Generation gewagt!


Die Dorfbewohner hielten inne, als sie Rajas Absicht erkannten. Ein Raunen ging durch die Menge, und einige Ältere tauschten besorgte Blicke aus. Raja ignorierte ihre Reaktionen, denn er fühlte, dass dies sein wahrer Moment war, um ein Zeichen für die Zukunft zu setzen. Ein Zeichen, das seine Stärke und seinen Mut unter Beweis stellen würde. Ein Akt, der ihn endgültig als zukünftigen Anführer qualifizieren könnte.

Er trat an den Fuss des Totempfahls, legte seine Hände auf das raue Holz und begann, mit geschickten, kraftvollen Bewegungen nach oben zu klettern. Mit jedem Zug nach oben spürte er, wie der Wind stärker wurde, und die geschnitzten Augen der Ahnen schienen ihn anzustarren, als wollten sie ihn an die Bedeutung ihrer Lehren erinnern.

Als Raja die Spitze des Totempfahls erreichte, wurde er von einer überwältigenden Stille empfangen. Die rauschenden Winde, die bis dahin seine Ohren gefüllt hatten, liessen nach, und eine unerklärliche Ruhe legte sich über den Gipfel.


Der Blitz der Erleuchtung

In dieser Höhe, mit einem Panoramablick über den gesamten Toba-See, spürte Raja plötzlich eine tiefe Verbindung zu den Geistern der Ahnen, deren Gesichter in das Holz des Totempfahls geschnitzt waren. Ihre ausdrucksvollen Augen und stummen Münder schienen ihm nun Geschichten zu flüstern, die über blosse Worte hinausgingen. Er begriff, dass dieser Pfahl nicht nur ein Zeichen physischer Errungenschaften war, sondern das lebendige Vermächtnis einer tiefen Weisheit und Erfahrung.

In diesem Moment der Erleuchtung durchzuckte ein gewaltiger Blitz die Luft. Der Himmel öffnete sich, und ein extrem gewaltiger Donnerschlag folgte. Der Blitz schlug mit grosser Kraft nur wenige Meter neben Raja ein, und die elektrische Energie sprang auf den Totempfahl über, den Raja in diesem Moment berührte. Die Kraft des Blitzes, die somit auch in Raja eindrang, da er zu diesem Augenblick mit dem Totempfahl verbunden war, fühlte sich an wie eine flammende Explosion, die durch seinen Körper fuhr. Raja schrie auf, verlor das Bewusstsein und stürzte von der hohen Spitze des Totempfahls zu Boden, gefangen in einem Netz aus Zeit und Raum.


Als er seine Augen wieder öffnete, fand er sich in der sicheren Umgebung von Pak Lauts Haus wieder, umgeben von den besorgten Gesichtern der Dorfbewohner. Er lag auf einem rustikalen Bett aus Bambus, bedeckt mit traditionellen Webdecken.

Pak Laut, der neben ihm sass, betrachtete ihn mit einem Blick, der sowohl Erleichterung als auch Tadel ausdrückte.


"Pak," flüsterte Raja heiser, "was ist geschehen?" "Der Totempfahl hat dich gelehrt, was Worte nicht konnten," antwortete Pak Laut sanft. "Du hast gespürt, wie er als Brücke zwischen den Welten dient. Er verbindet uns mit den Geistern unserer Ahnen, die über uns wachen und uns leiten. Dein Stolz hat dich fast dein Leben gekostet, mein Junge. Der Blitz war eine Lektion, ein Ruf zur Demut und zum Respekt vor Kräften, die weit grösser sind als wir."


Raja verbrachte die nächsten Tage mit der Genesung, während er über die Worte des Ältesten nachdachte. Er erkannte, dass echte Führungsstärke nicht aus der Dominanz über andere entsteht, sondern aus der Fähigkeit, Demut zu bewahren, aus den Erfahrungen zu lernen und ebenso die Natur zu respektieren. Dieser Vorfall veränderte ihn tiefgreifend.


Mit den Ahnen in die Zukunft

Mit der Zeit wurde Raja Siallagan zu einem weisen Führer, der die Lehren, die er aus dieser Erfahrung gezogen hatte, in seine Entscheidungen und Führungsstile integrierte. Er schuf einen Steinkreis mit Stühlen, die als eine Art Gerichtshof diente. Raja liess die Steinstühle von den Priestern beseelen, so dass sie mit dem Ahnengeist verbunden waren. Er wollte ein respektierter Herrscher seiner Marga sein und allfällige Übeltäter zu einer gerechten, öffentlichen Strafe verurteilen.


Aber er lehrte die jüngeren Mitglieder seines Stammes auch die Bedeutung der Ehrfurcht vor der Natur und der tiefen Verbindung zu den Ahnen zu bewahren. Unter seiner Führung erlebte das Dorf eine Periode des Friedens und der Harmonie, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis beruhte. Feindseligkeiten und Überfälle von anderen Königreichen wehrte er geschickt ab. Besiegte Feinde, die sehr stark waren, ehrte er, indem Raja ein Teil des Herzens seiner Feinde verspeiste, um die kraftvolle Energie seiner Feinde, die er achtete, in sich aufzunehmen.

Raja wurde nicht nur als Krieger, sondern auch als weiser Mann verehrt, dessen Geschichte noch lange nach seinem Tod als mahnendes Beispiel für die kommenden Generationen erzählt wurde.

Raja wurde somit zu einer lebendigen Legende auf der Insel Samosir. Mit wachsender Weisheit und demütiger Erkenntnis reisten Geschichten seines Wirkens von Dorf zu Dorf und er veranlasste die Errichtung neuer Totempfähle. Jeder einzelne sorgfältig geschnitzt, um die Geschichten und Lehren zu verewigen, die er von den Ahnen erhalten hatte.

Unter seiner Führung lernten die jüngeren Generationen, die Natur nicht als unerschöpfliche Ressource zu sehen, sondern als heiligen Schatz, der gepflegt und respektiert werden muss. Diese Aufgabe wurde den Priestern der Parmalin übertragen, um gemeinsam mit der Gemeinschaft die Natur mit entsprechenden Ritualen zu ehren. Diese Gemeinschaften verpflichteten sich, die Wälder zu schützen, die Wasserquellen zu reinigen und die Tiere zu ehren, die mit ihnen die Insel teilten.

Mit der Zeit bemerkten die Menschen, wie sich die Natur um sie herum regenerierte. Die Fische im Toba-See wurden zahlreicher, die Bäume trugen ebenso reichlich Früchte, und die Vögel sangen lauter als jemals zuvor.


Rajas Einfluss beschränkte sich nicht nur auf ökologische Lehren. Er brachte den Menschen über die Priester der Parmalim- Religion bei, wie echte Stärke in der Fähigkeit liegt, Frieden und Einigkeit zu bewahren und somit begann eine Transformation: Einst rivalisierende Dörfer begannen miteinander zu handeln und traditionelle Feste gemeinsam zu feiern. Alte Feindschaften wurden begraben, und neue Bündnisse wurden geschmiedet, alle gebaut auf dem Fundament von Respekt und gegenseitigem Verständnis. Feinde von Ausserhalb wurden gemeinsam bekämpft und so wurde Samosir zu einer sehr starken Gemeinschaft, indem sich die verschiedenen Könige verbündeten und gleichzeitig auch respektierten.


Der Totempfahl im Zentrum des Königreiches Siallagan wurde ein symbolischer Treffpunkt für Entscheidungen, die das Wohl aller betrafen. Raja selbst lehrte dort die Kunst der Diplomatie und des Ausgleichs. Immer mit dem Ziel, das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen des Einzelnen und denen der Gemeinschaft zu wahren und sich geschickt mit den anderen Königreichen zu vereinen für gemeinsame Interessen. Seine Fähigkeit, zuzuhören und zu vermitteln, wurde fast so legendär wie seine Tapferkeit als junger Krieger.

Jahre vergingen, und die Legende von Raja und dem Totempfahl durchdrang das kollektive Bewusstsein von Samosir.

Es wurde Brauch, dass jede neue Generation von Kindern am Fusse des Totempfahls versammelt wurde, um die Geschichten und Lehren, die Raja Siallagan verbreitet hatte, zu hören.


So endet die Geschichte von Raja und dem Totempfahl von Samosir, doch ihr Echo hallt in den Herzen der Menschen immer noch nach. Sie erinnert daran, dass wahre Grösse nicht in der Macht über andere liegt, sondern in der Demut und im Respekt vor dem Leben und seinen Lehren.


Der symbolische Totempfahl und auch die Steinstühle stehen auch heute noch stolz im Zentrum des Dorfes Siallagan. Nicht nur als Mahnmal der Vergangenheit, sondern als lebendiges Symbol der fortwährenden Verbindung zwischen Mensch und Natur, zwischen den Lehren der Ahnen und den Hoffnungen für die Zukunft.


Aber wie mir meine Vision dieser Geschichte hier sagte, haben die Batak die wahre Geschichte des Totempfahls verändert und ich bringe sie mit diesem Text erneut zurück, die ich nicht auf Wahrheit überprüfen kann.



ANMERKUNG

Die Parmalim-Religion, ein faszinierendes Erbe der Batak Toba in Nord-Sumatra, Indonesien, entfaltet eine Welt voller uralter Traditionen und tief verwurzelter spiritueller Überzeugungen. Im Zentrum dieser Glaubensrichtung steht Debata Mulajadi Na Bolon, der allmächtige Schöpfergott, der die Existenz aus dem Nichts schuf und das Leben in all seinen Formen erhält. Die Parmalim-Religion zeichnet sich durch eine tiefe Verbundenheit zur Natur aus, die nicht nur als Lebensraum, sondern als heiliger Ort der Verehrung gilt. Heilige Berge, fliessende Gewässer und alte, wuchtige Bäume sind Bühnen für eindrucksvolle Rituale, in denen Opfergaben, Gebete und Tänze die Harmonie zwischen Mensch und Kosmos feiern.

In einer Zeit, in der moderne Herausforderungen die traditionellen Lebensweisen bedrängen, ringen die Anhänger der Parmalim um Anerkennung und das Recht, ihre einzigartigen spirituellen Pfade zu bewahren. Trotz der schwierigen Lage, die durch die begrenzte staatliche Anerkennung von Religionen in Indonesien entstanden ist, erlebt die Parmalim-Religion eine Renaissance. Eine neue Generation von Toba Batak kehrt zurück zu ihren Wurzeln, revitalisiert alte Bräuche und stärkt eine Gemeinschaft, die stolz ihre kulturelle Identität in einer sich schnell verändernden Welt behauptet. Luna M. Sage, April 2024


Ritualtanz in Huta Siallagan



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